Bislang trugen Personen bei einer radiologischen Untersuchung eine Bleischürze, um sich vor Röntgenstrahlung zu schützen. Dank des technischen Fortschritts sind diese Schutzmittel heute nur noch in Ausnahmefällen erforderlich.

Durch die Verwendung von Schutzschürzen wird die Strahlendosis um weniger als 1,0 % reduziert.

Andere Massnahmen können die Strahlendosis hingegen nahezu halbieren, beispielsweise präzise Expositionsparameter, eine korrekte Positionierungstechnik sowie der gezielte Einsatz von Blenden.

Patientenschutzschürzen werden in der diagnostischen Radiologie daher nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt. Falls das Tragen einer Schutzschürze erforderlich ist, wird Sie das Fachpersonal entsprechend informieren.

Quellen und Literatur:

Die Schweizerische Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik (SGSMP) hat die Ergebnisse mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen zusammengestellt und im Report Nr. 21 veröffentlicht.

Merkblatt des BAG:
https://xprotec-swiss.ch/wp-content/uploads/2026/05/fin-des-protections-patients.pdf

SGSMP Report Nr. 21 – Ende der Patientenschutzschürzen:
https://xprotec-swiss.ch/wp-content/uploads/2026/07/report-21-sgsmp-fin-des-tabliers-de-radioprotection.pdf